Andreas Reiter Fotografie

Neustart

Gefühlt gibt es wohl keinen “mystischeren” Morgen, als der 01. Januar eines jeden Jahres. Noch bis kurz vor den ersten Mittagsstunden herrscht noch eine Ruhe, welche beinahe schon ungemütlich wirkt. Dazu kommen die Zeitzeugen der vergangenen Nacht.

Ich starte an diesem Morgen auf den Mahlberg. Auch mit schweren Füßen und etwas zu wenig Schlaf, aber es verspricht eine interessante Aussicht zu werden.

Dort wo die Sonne noch nicht hinkommt, ist es noch gefroren. Den Aufstieg auf der sonnenabgewandten Seite birgt zwar kein Frost, aber unbändige Ruhe. Kein Mensch. Kein Auto. Kein Motorrad.
Und selbst von den Tieren hört man nichts.

Erst kurz vor dem Turm bekommt man Kontakt zu den ersten warmen Sonnenstrahlen. Mittlerweile ist es kurz vor 10 Uhr. Noch immer: Stille!

Auf dem Turm erwartet mich die erwünschte Aussicht: In den Tälern liegt der Nebel. Mehr im Murgtal als im Albtal. Aber vom Rheintal ist weit und breit nichts zu sehen.
Da mich auch meine Beine zu einer Pause zwingen, wird es “ein Moment” der noch lange Nachwirken wird.

Zum Abstieg begegne ich den ersten Wanderern, Joggern, Gassi-Gänger. Anscheinend wacht die Welt so langsam auf. Auch von der Straße hört man mehr. Ich entscheide mich auf den Abstieg in Richtung Wallfahrts- und Grenzweg, und befinde mich noch bis Moosbronn in einer ruhigen Umgebung, eines noch jungfreulichen Jahres 2020.

Hinweis für die Technik-Pixel-Peeper: Fast alle Bilder sind mit einer Sony A72, und einem manuellen Tonika 35-70mm entstanden. Unschärfen, falscher Fokus oder sonstige Unzulänglichkeiten sind entweder gewollt, oder gefallen mir trotzdem… ;o)

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© 2020 Andreas Reiter Fotografie

Thema von Anders Norén